Der schwarze Marmor von Rucavà

Bodenschätze aus Buchenstein

Sonntag, 18. August 2019, 20.25 Uhr

Im Bergwerk von Fursil in der Gemeinde Col in Buchenstein hat man 600 Jahre lang, von 1177 bis 1756, hochwertiges Eisenerz abgebaut. Daneben wurden weitere Bodenschätze erschlossen - wie der "schwarze Marmor von Rucavà".

Der Steinbruch befand sich am rechten Ufer des Pignazza-Bachs an der Grenze zwischen der Gemeinde Fodom und der Gemeinde Col in Buchenstein.
Er war bis 1940 in Betrieb.
Mündliche Überlieferungen erzählen von der Art und Weise, wie der Rohstoff abgebaut und als Baumaterial verwendet wurde. Obwohl es sich nicht wirklich um Marmor handelte, sondern um einen dunklen Kalkstein aus den Buchensteiner Schichten, war eine große Anzahl von Steinhauern aus Col und den angrenzenden Dörfern mit der Arbeit im Bruch beschäftigt.
Ein Film von Giulia Tasser und Hans Peter Karbon.